Mikro-ÖV im Mattigtal

Mikro-ÖV im Mattigtal: 11 Gemeinden starten Detailplanung mit Ideenworkshops

Im Oktober starteten die sechs Gemeinden der Stadt-Umland-Kooperation Mattighofen (Mattighofen, Helpfau-Uttendorf, Munderfing, Pfaffstätt, Pischelsdorf und Schalchen) sowie die Gemeinden Auerbach, Jeging, Kirchberg, Lochen und Palting mit der Detailplanung eines gemeinsamen Mikro-ÖV Systems.

Mikro-ÖV Systeme in Form von Rufbus- bzw. Sammeltaxisystemen stellen eine wichtige Ergänzung zum bestehenden Öffentlichen Linienverkehr dar. Das zukünftige Angebot soll den Zugang zu wichtigen Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs sowie zu den wichtigsten Punkten des täglichen Lebens ermöglichen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erleichterung des Alltags.

Den Auftakt am 23. Oktober bildeten zwei Ideenworkshops unter der fachkundigen Leitung der Planungsexperten DI Andrea Weninger (Rosinak & Partner ZT GmbH) und DI Benedikt Hahn (Verracon GmbH). Im Schloss Mattighofen diskutierten am Vormittag Bürgermeister und AmtsleiterInnen mittels Mentimeter-Analyse die Bedarfe und Rahmenbedingungen in der Region. Im Bildungszentrum Munderfing im Bräu berieten am Abend regionale InteressensvertreterInnen (Mobilitätsbeauftragte, Senioren-/PensionistenverteterInnen, Vereine etc.) darüber, wie das neue Angebot aus Sicht der zukünftigen NutzerInnen gestaltet sein sollte. Diese Informationen liefern den Planern in den kommenden Monaten wichtige Anhaltspunkte für die Ausgestaltung eines auf die Region abgestimmten Mikro-ÖV Angebots.

Das Gemeinschaftsprojekt wird kofinanziert aus nationalen Mitteln des Landes OÖ zur Förderung Stadtregionaler Strategien im Rahmen des EFRE/IWB Programms. Bei der Projektumsetzung und -abwicklung werden die Gemeinden intensiv vom Regionalmanagement OÖ betreut.

Weitere Informationen unter jennifer.daferner@rmooe.at, marie-therese.gaisberger@rmooe.at

 

Foto©Stadtgemeinde Braunau

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