Renaturierung von Bachlandschaften

Im Rahmen des INTERREG-Projektes „Ökologische Aufwertung von Bachlandschaften als Beitrag zum Hochwasserschutz“ wurde nun auch der Mündungsbereich des Simbaches naturnah gestaltet. 

Der Simbach wies bisher mit seiner gepflasterten Sohle und einem Durchlasswerk, das für Lebewesen nur bei hoher Wasserführung durchgängig war, sehr unbefriedigende ökologische Verhältnisse auf. Die neue Mündungsstrecke des Simbachs stellt einerseits diese Durchgängigkeit wieder her, ermöglicht also den Aufstieg von Gewässerorganismen weiter flussauf in den Simbach und andererseits entsteht ein neuer, wertvoller Gewässerlebensraum. Durch die neue Mündungsstrecke entstehen insbesondere Laich- und Jungfischhabitate für strömungsliebende, inntypische Fischarten wie Barbe und Nase. Flachwasserbereiche, Totholzstrukturen und Buchten bilden wertvolle Habitate für Jungfische. In den Uferbereichen ist der schrittweise Wiederaufbau zu einer typischen Auwaldgesellschaft zu erwarten. Auf den Flachufern kann sich bereichsweise Pioniervegetation entwickeln. Der gewässerökologische Nutzen wird sich auf den Simbach wie auch auf den Inn auswirken. Die Maßnahmen leisten auch einen Beitrag zum Hochwasserschutz, was auch eine Zielsetzung des INTERREG-Projektes war.

 

Foto©RMOÖ

Weitere Informationen: brigitte.dieplinger@rmooe.at

Braunau, 04. Oktober 2021

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