Agenda 21 Follow Up Prozess in Moosdorf

Die Gemeinde Moosdorf schaut auf ihre junge Bevölkerung

In der innviertler Gemeinde Moosdorf wird bei Fragen zur zukünftigen Gemeindeentwicklung schon seit Jahren auf breite BürgerInnenbeteiligung in Agenda 21 Prozessen gesetzt. Im aktuellen Agenda 21 Follow Up Prozess, der soeben mit der Gründung des engagierten Kernteams gestartet ist, will die Gemeinde vor allem mit und an den individuellen Zukunftsthemen der jungen Bevölkerung in der Gemeinde arbeiten.

In Moosdorf gingen bereits viele tolle Projekte aus Agenda 21- und BürgerInnenbeteiligungsprozessen hervor. Eine Bevölkerungsgruppe, die in üblichen Beteiligungsprozessen eher schwer erreicht wird, sind Jugendliche und junge Erwachsene. Die Gemeinde Moosdorf sieht aber genau in dieser Bevölkerungsgruppe einen wichtigen Impuls für die Entwicklungen der Gemeinde und will sich deshalb im aktuellen Agenda 21 Follow Up Prozess intensiv mit den Anliegen und Bedürfnissen der Jugend und jungen Erwachsenen in der Gemeinde auseinandersetzten.

Um am Beginn des Prozesses mit den jungen Leuten in Kontakt zu treten und mehr über ihre Lebenswelt zu erfahren, ist einerseits ein „Gemeinde-Jugendrat“ für die 14-20-Jährigen geplant. Zudem hat Moosdorf aber auch junge Erwachsene zwischen 20 und 35 Jahren im Blick, da es sich hierbei um eine, durch den Zuzug aus dem Salzburger Raum, wachsende und sehr wichtige Gruppe mit viel Potential handelt, die es für die aktive, gemeinsame Entwicklung der Gemeinde Moosdorf zu begeistern gilt. Mit dem Online-Tool „Check Modernes Landleben“ will man genau diese jungen Erwachsenen ansprechen. Im Rahmen des Checks werden acht spannende Themenfelder, von Wohnen und Infrastruktur über Arbeit bis hin zu Multilokalität bezüglich ihrer Attraktivität in der Gemeinde bei den jungen Erwachsenen analysiert. Die Ergebnisse und Themen aus dem „Gemeinde-Jugendrat“ und dem „Check Modernes Landleben“ werden ab dem Frühjahr 2018 im Rahmen des Agenda 21 Follow Up Prozesses gemeinsam mit den Jugendlichen, jungen Erwachsenen und interessierten BürgerInnen und Bürgern weiterentwickelt und daraus wiederum konkrete Maßnahmen und Projekte abgeleitet. 

Weiter Informationen: stefanie.moser@rmooe.at

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