Exkursion Innviertel der TU Wien

Das Institut für Raumplanung der Technischen Universität Wien unternahm eine Exkursion ins Innviertel zum Thema „Strategien für den ländlichen Raum“.

Unter der Leitung von Hannes Schaffer und Helena Linzer waren in der Woche vom 28. September bis 2. Oktober 2020 rund 30 Studierende vom Institut für Raumplanung der TU Wien im Innviertel unterwegs, um sich hier über Strategien für den ländlichen Raum vor Ort zu informieren - Corona bedingt in zwei Gruppen und unter besonderen Vorkehrungen. Beim Amt der oö. Landesregierung mit den Grundlagen der Raumordnung in OÖ versorgt, beschäftigten sich die angehenden Raumplaner und Raumplanerinnen mit praktischen Anwendungsbeispielen im Innviertel. Stadtentwicklung anhand des Einkaufszentrum Weberzeile in Ried im Innkreis, kommunale Boden- und Siedlungspolitik an den Beispielen Mehrnbach und Neuhofen, Städtebau am Dorf wurde in Waldzell vorgestellt, eine Intervention im Straßendorf stellt das Gemeindezentrum in Polling dar. Bei einer Stadtführung durch Braunau lernten die Exkursionsgruppen die Schwerpunkte der Raumplanung und die Siedlungsentwicklung der Stadt am Inn kennen. Da beide Gruppen im Stift Reichersberg nächtigten, waren auch das neue Gemeindezentrum sowie die Betriebsansiedlung in Reichersberg Themen der Exkursion. Auch die Schutzgebiete am Unteren Inn wurden unter die Lupe genommen, mit dem neuen grenzübergreifenden Naturium am Inn beim Kraftwerk Ering-Frauenstein konnte ein rascher und kompetenter Überblick über dieses bedeutende Europareservat an der oö-bayerischen Grenze gegeben werden. Ein Besuch in der Geschäftsstelle des Regionalmanagements OÖ in Braunau rundete das Programm ab. Regionalmanagerin Brigitte Dieplinger stellte die Strukturen der Regionalentwicklung in OÖ vor und gab auch einen praktischen Einblick in das EU-Förderprogramm INTERREG Österreich-Bayern. Geschäftsstellenleiterin Sandra Schwarz machte die Studierenden mit dem Prozess des Aufbaus einer Stadt-Umland-Kooperation vertraut und konnte spannende Umsetzungsprojekte wie die Netzwerkstatt Munderfing oder das Mobilitätsprojekt MAXI präsentieren. LEADER-Manager Florian Reitsammer präsentierte die Methode LEADER.

Foto1©TU Wien, Foto2©RMOÖ

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