Grenzüberschreitender Hochwasserschutz

Land und Feuerwehr werden gemeinsam mit Bayern das Thema Hochwasser bearbeiten

„Hochwasserereignisse bedürfen einer grenzüberschreitend abgestimmten, koordinierten Vorgehensweise, um Schäden zu minimieren und die Gefährdung der Einsatzkräfte möglichst gering zu halten. Die Hochwassergefahren und der Ablauf von Hochwasserereignissen sind aufgrund der naturräumlichen Gegebenheiten in Bayern und Oberösterreich vergleichbar. In Zusammenhang mit dem Thema Hochwasser ist ein grenzüberschreitendes, einheitliches Verständnis von wasserbedingten Naturgefahren die Grundlage für ein erfolgreiches, abgestimmtes Handeln vor allem vor und während eines Hochwasserereignisses. Für eine erfolgreiche Bewältigung eines Hochwasserereignisses ist es daher wichtig, dass die Akteure über das nötige Fachwissen verfügen sowie über Hochwasserprävention, Hochwasservermeidung, Hochwassergefahr und Gefahrenabwehr Bescheid wissen“, erklärt Oberösterreichs Wasser-Landesrat Ing. Wolfgang Klinger und bestätigt damit die Landesfinanzierung des INTERREG-Projektes „Hochwasserwissen“, bei dem das Land OÖ die maßgebliche Rolle als Lead-Partner übernommen hat. Die Feuerwehren leisten einen unentbehrlichen Beitrag zur Bewältigung von Hochwasserereignissen und bei der Nachsorge. Bisher gibt es noch keine Verschränkung des Wissens der Feuerwehren und der Verwaltungsorganisationen zum Thema wassergebundene Naturgefahren. Mit dem INTERREG-Projekt soll das bei den Akteuren zum Hochwasserschutz vorhandene Wissen gesammelt und für die Feuerwehren und die Verwaltung gleichermaßen verständlich und zeitgemäß aufbereitet werden.

Weitere Informationen: brigitte.dieplinger@rmooe.at

 

Foto: pixabay

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