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Das EU-Förderprogramm INTERREG ist „das“ Instrument zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Europa. Am 15. Oktober 2019 fand in Braunau am Inn die Jahrestagung des EU-Förderprogrammes INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020 statt. Der Bürgermeister der Stadt Braunau, Mag. Johannes Waidbacher, konnte mit seinem bayerischen Amtskollegen Klaus Schmid aus Simbach fast 100 Gäste im Schloss Ranshofen begrüßen. Beide hoben die gelebte grenzüberschreitende Partnerschaft und Zusammenarbeit in der Region am Inn hervor. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch das Projekt „Grenzüberschreitende Stadt-, Tourismus- und Standortmarketing Braunau-Simbach“ als INTERREG-Vorzeigeprojekt von Geschäftsführerin Elke Pflug vorgestellt. Die Programmverwaltung gab einen Überblick über den Stand des aktuellen INTERREG-Programms. Bislang wurden 71 Projekte mit einem Fördervolumen von 52,3 Mio Euro genehmigt, aktuell liegen noch 17 neue grenzüberschreitende Projekte zur Begutachtung vor, für die sich die Projektträger eine Genehmigung bis Ende des Jahres erhoffen. Damit wird das Programm noch vor Ende der Programmperiode 2020 weitgehend ausgeschöpft sein. Alexandra Deimel vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus gab einen Einblick in die laufenden Verhandlungen für das neuen EU-Förderprogramme 2021-2027. Der zuständige Vertreter der Europäischen Kommission, Robert Spisiak, stellte die generellen Überlegungen zur zukünftigen europäischen Regionalpolitik vor. Brigitte Dieplinger von der Regionalmanagement OÖ GmbH und Kaspar Sammer von der EUREGIO Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn berichteten über die künftigen Schwerpunktthemen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im oö-bayerischen Grenzraum.

Fotkredit: GS INTERREG Österreich-Bayern

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