Generalversammlung der Inn-Salzach-EUREGIO

Generalversammlung der Inn-Salzach-EUREGIO

Am 21. März 2019 fand im Bildungshaus Schloss Zell an der Pram die diesjährige Generalversammlung des Vereins Inn-Salzach-EUREGIO/Regionalmanagement Innviertel-Hausruck statt. Die Vertreter aus 137 Mitgliedsgemeinden hatten statutengemäß eine Neuwahl des Vorstandes vorzunehmen. Albert Ortig, Bürgermeister der Stadt Ried, wurde einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt. Seine Stellvertreter sind Bgm. Johannes Waidbacher aus der Stadt Braunau und Bgm. Walter Schneiderbauer aus der Marktgemeinde Aurolzmünster. Die Funktion des Finanzreferenten übernimmt Bgm. Bernhard Kern aus Kirchheim, Schriftführer ist Bgm. Roland Pichler aus Engelhartszell. Weiters wurden sieben Gemeindevertreter und Gemeindevertreterinnen aus den Bezirken Braunau, Ried, Schärding und Grieskirchen in den Vorstand gewählt. Außerdem sind die vier Bezirkshauptleute, Vertreter der vier LEADER-Regionen Oberinnviertel-Mattigtal, Mitten im Innviertel, Sauwald-Pramtal und Mostlandl Hausruck sowie ein Vertreter der Grünen im Vorstand vertreten. Die Funktion der Rechnungsprüfer übernehmen Andreas Stuhlberger aus Schalchen und Günter Peham aus Lambrechten.

Aktivitäten des Regionalmanagements für die Region Innviertel-Hausruck

Die Inn-Salzach-EUREGIO hat die Regionalentwicklungsagenden seit Jahren an die Regionalmanagement OÖ GmbH (RMOÖ) ausgelagert. Das Team von der RMOÖ-Geschäftsstelle in Braunau stellte unter der Leitung von Brigitte Dieplinger die Aktivitäten für die Region Innviertel-Hausruck aus den verschiedenen Fachbereichen vor. Stefanie Moser berichtete von den aktuellen Agenda 21-Prozessen in Höhnhart und Taiskirchen, einen Follow-up-Prozess hat die Stadtagenda Braunau gestartet, einen 2-Jahres-Umsetzungsprozess die Gemeinde Michaelnbach. Innovative Modellprojekte laufen in St. Aegidi und Munderfing.

Anna Pucher berichtete im Zusammenhang mit der Fachkräftesicherung von sehr spannenden Ergebnissen beim Willkommens-Check in der Stadt Ried, dem erfolgreichen Wirtschaftsdialog in der Gemeinde Weibern mit den ortsansässigen Unternehmen sowie kleinen Umsetzungsprojekten in Mattighofen und Palting. Regionalmanagerin Sandra Schwarz berichtete von 2.400 Schülern, die in den letzten drei Jahren durch das Projekt „Schnupperlabor“ innovative Unternehmen in Region kennenlernen konnten. Außerdem stellte sie mit Kollegin Jennifer Daferner die vier Stadtregionen Braunau, Mattighofen, Ried und Schärding vor. Nachdem die stadtregionalen Strategien fertiggestellt sind, geht es hier aktuell um die Planung und Antragstellung für Umsetzungsprojekte der Städte mit ihren jeweiligen Umlandgemeinden.

Aus dem Programm INTERREG Österreich-Bayern wurden 2018 insgesamt sieben neue grenzübergreifende Projekte mit einer Fördersumme von 2.021.632 Euro genehmigt. Brigitte Dieplinger gab als zuständige Regionalmanagerin einen kurzen Überblick über die neuen und die in Umsetzung befindlichen Projekte. Eine einfache Möglichkeit der Förderung für kleine Projekte aus den Mitgliedsgemeinden der Inn-Salzach-EUREGIO, die einen Zusammenhang zur Regionalentwicklung darstellen, bietet der EUREGIO-Projektefonds.

Multilokalität als neues Schlagwort in der Regionalentwicklung

Von Multilokalität spricht man, wenn Menschen an zwei oder mehreren Orten leben und wohnen. Dieser Lebensstil prägt den Alltag vieler Menschen während ihres Studiums, während des Erwerbslebens aber oft auch im „Unruhestand“ mit 60+. Das Regionalmanagement und die Inn-Salzach-EUREGIO haben dieses Thema für die Region Innviertel-Hausruck aufgegriffen, um hier zunächst ein Bewusstsein für diese Lebensform zu schaffen, Handlungsempfehlungen für Gemeinden zur Nutzung dieses Potentials herauszuarbeiten und um ein Netzwerk für Multilokale in und aus der Region Innviertel-Hausruck aufzubauen.

Neue Regionalmanagerin für Regionales Mobilitätsmanagement

Der Fachbereich Regionales Mobilitätsmanagement wurde bei der RMOÖ erst mit September 2018 gestartet. Das Land OÖ finanziert die Arbeit für die Region Innviertel-Hausruck, um ein fachliches Bindeglied zwischen den Akteuren in den Gemeinden und der Fachabteilung des Landes OÖ zu haben. Das Regionale Mobilitätsmanagement soll Gemeinden, Unternehmen, Wohnbauträger und andere Akteure aus der Region Innviertel-Hausruck bei der Entwicklung und Umsetzung von innovativen, gemeindeübergreifenden Mobilitätsprojekten unterstützen. Seit Anfang März 2019 hat diese Aufgabe beim Regionalmanagement Marie-Therese Gaisberger übernommen.

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