Hochwasserschutzübung im Grenzraum

Ein Hochwasser am Inn war die Übungsannahme der zweitägigen Hochwasserschutzübung am 19. und 20. Oktober 2018 im Raum Schärding, es sollten alle Hochwasserschutzmaßnahmen aktiviert werden. Sieben Feuerwehren aus den vier Gemeinden Brunnenthal, St. Florian, Neuhaus und Schärding probten den Ernstfall und die Abläufe im gemeinde- und grenzüberschreitenden Katastrophenschutzlager. Das Sandsacklager, in dem die Befüllung von Sandsäcken samt Logistik für Anforderung, Verladung und Transport geprobt wurde, wurde aus dem EU-Programm INTERREG Österreich-Bayern gefördert. Neben dem Sandsackmanagement wurden auch die Hochwasser-Schutzelement vollständig aufgebaut und erfolgreich getestet. Ebenso wurden die Verständigungslisten durch das Feuerwehr- und Gemeindepersonal in der Einsatzzentrale stichprobenartig praktisch abgearbeitet.
Resümee des Übungsleiters, Michael Hutterer: „Die Übung hat sehr gut funktioniert, alle Abläufe und Arbeiten wurden erprobt. Sieben Übungsbeobachter haben akribisch genau auf die Einsatzabläufe geachtet und konnten natürlich den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag ausarbeiten. Diese Vorschläge werden in den nächsten Tagen noch einer genauen Analyse bei Besprechungen zugeführt.“ Bgm. Franz Angerer: „Es freut mich, dass die Übung ausgezeichnet abgelaufen ist und dass unsere Einsatzleitung, sowie die Einsatzkräfte des Bauhofs und der Feuerwehr für die Sicherheit der Stadt Schärding ihr Können unter Beweis gestellt haben. Wir können damit keine Hochwässer verhindern, aber die Bevölkerung unterstützen und bestmöglich schützen. Gerade die gemeinde- und grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Brunnenthal, St. Florian, Neuhaus und Schärding liegt hier am Herzen, denn das Wasser kennt hier definitiv keine Grenzen.“

Link zum Fernsehbeitrag Tele Regional Passau 1:

Weitere Informationen: brigitte.dieplinger@rmooe.at

Foto: FF Schärding

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