INNBewegung: Drei Länder - ein Fluss

Durch das INTERREG-Projekte INNsieme ist unter anderem die Kurzfilmserie INNBewegung mit 10 Episoden über den Inn mit seinen vielfältigen Facetten entstanden.

Der Inn ist einer der wichtigsten Alpenflüsse mit einer großen ökologischen Bedeutung.
Auf 517 km von seiner Quelle in der Schweiz bis zur Mündung in die Donau durchfließt er drei Alpenländer: die Schweiz, Österreich und Bayern, Deutschland. Der Inn ist durch zahlreiche Staustufen und intensive Verbauung gekennzeichnet, weist aber auch zwischen Imst und Kirchbichl die längste freie Fließstrecke aller österreichischen Flüsse auf.
Eine grenzübergreifende Diskussion und Kooperation zum Gewässermanagement des Inns und die Entwicklung einer grenzüberschreitenden Artenschutz-Strategie ist Inhalt des INTERREG-Projektes INNsieme. Bis zum Jahr 2021 soll ein grenzüberschreitendes Leitbild sowie ein Aktionsplan für konkrete Schutzmaßnahmen für Schlüsselhabitate und -arten am Inn entstehen.
Das zu definierende Leitbild beschreibt dabei einen Idealzustand des Inn auf seiner Gesamtstrecke als lebendiger und intakter Alpenfluss. Dieser verfügt über naturnahe Flussabschnitte, Auen und Uferzonen, die gleichermaßen zum Erhalt und Schutz der dort vorkommenden Arten beitragen, wodurch der Fluss dazu befähigt wird, seine vielfältigen Funktionen und Ökosystemdienstleitungen ohne Einschränkungen zu erfüllen.
Der grenzüberschreitende Aktionsplan soll wiederum basierend auf dem neu entwickelten Leitbild für den Inn definieren, welche Schutzmaßnahmen an welchem Flussabschnitt oder für welche Art notwendig sind, um den Inn, dort wo es möglich ist, wieder in einen naturnahen Zustand zu versetzen und dadurch auch die Lebensbedingungen für die dort beheimateten Arten entscheidend zu verbessern.
Die Kurzfilmserie INNBewegung zeigt in 10 Episoden die vielfältigen Facetten des Inns sowie die Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten für einen lebendigen Fluss .

Hier geht`s zur Kurzfilmserie INNBewegung 

 

Weitere Informationen: brigitte.dieplinger@rmooe.at

Foto©WWF_Anton Vorauer

 

 

Braunau, 02. September 2021

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