Zukunftsregion schließt Lücken in Hauptradroute

Die Zukunftsregion Braunau hat ihre Stadtregionale Strategie und das Radverkehrskonzept aktualisiert, sowie grünes Licht für konkrete Umsetzungsprojekte gegeben. 
Mit diesen Projekten soll die Radinfrastruktur der Region verbessert werden. Konkret geht es um drei Lückenschlüsse an den Hauptradrouten in den Gemeinden Braunau, Burgkirchen und St. Peter sowie eine Querungshilfe an der Grenze zu Neukirchen und Braunau. Die Maßnahmen sind bereits von den zuständigen Stellen geprüft worden, als nächsten Schritt wird jede Gemeinde einen Förderantrag stellen. Zuvor müssen noch formale Voraussetzungen wie die Verfügbarkeit der Grundstücke geprüft werden.
Die Gemeinden Braunau, Burgkirchen, Neukirchen und St. Peter erkannten bereits 2013 die Notwendigkeit einer zukünftigen Zusammenarbeit und Abstimmung in raumplanerischen Fragen. Sie erarbeiteten ein Interkommunalen Raumentwicklung- und Radverkehrskonzept als strategische Grundlage für eine gemeinsame Raumentwicklung bis 2035. Durch das aktuelle EU-Förderprogramm „Investition in Wachstum und Beschäftigung“ (IWB) erhielt die Region die Möglichkeit, die bestehenden Bemühungen zu verstärken.
Interkommunale Zusammenarbeit mit Bestand
Der gesamte Prozess verdeutlicht einmal mehr, dass eine nachhaltige Regionalentwicklung eine langfristige ist und nur im Verbund der Gemeinden erfolgreich sein kann. Das Durchhaltevermögen hat nun auch mit dem EFRE-IWB-Förderprogramm bezahlt gemacht. Für die Umsetzung stehen bis zu 1,2 Millionen Euro bei einer 50-prozentigen Förderquote zur Verfügung.
Zusätzlich will die Region auch das Gespräch mit ihrem bayerischen Pendant – der Mittelzentrumsregion Simbach intensivieren.

Weitere Informationen: sandra.schwarz@rmooe.at

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