2 grenzüberschreitende Projekte aus der Grenzregion Innviertel genehmigt

Aus der Grenzregion Innviertel wurde das Projekt „Grenzüberschreitende Steuerungs- und Umweltbildungseinrichtung für die Schutzgebiete am Unteren Inn“ genehmigt. Die Gemeinde Mining wird gemeinsam mit dem Landkreis Rottal-Inn eine zentrale und grenzüberschreitende Anlaufstelle für die Schutzgebiete am Unteren Inn, die gemeinhin unter dem Begriff Europareservat Unterer Inn zusammengefasst werden, schaffen. Dabei geht es einerseits um die Verbesserung und Weiterentwicklung der Biodiversität unter schrittweiser grenzüberschreitender Anpassung der Rahmenbedingungen in den Schutzgebieten. Auf der anderen Seite steht die Umweltbildung und die Einbeziehung der regionalen Bevölkerung im Zentrum der ehrgeizigen Zielsetzungen. Rund um das Kraftwerk Ering-Frauenstein wird in dreijähriger Entwicklungszeit ein attraktives Zentrum für den Naturraum entstehen. Der Schutz des Lebensraums ist eines der spezifischen Ziele des aktuellen INTERREG-Programms. Hochwässer und Hangwasserabflüsse nach Starkregenereignissen bedrohen vielerorts die Lebensräume von Menschen. Einzugsgebiete von kleinen Bächen auf oberösterreichischer Seite führen in Passau zu Überflutungen durch Hangwässer. Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Entwicklung von Abwehr- und Schutzmaßnahmen ist Voraussetzung für einen möglichen Erfolg. Da der Wissenstand hinsichtlich des Umgangs mit Hangwasserfluten im oö-bayerischen Grenzraum noch relativ begrenzt ist, werden auch Erkenntnisse aus konkreten Baumaßnahmen in der Gemeinde Tumeltsham und dem zu erstellenden Hangwassermanagementkonzept in der Stadt Altheim in das Projekt „Hillslope“ einfließen.

Weiter Informationen: brigitte.dieplinger@rmoo.at

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