„StadtLandler“ & Neue Formen der Arbeit

INNVIERTEL-HAUSRUCK. Menschen leben zunehmend an mehr als nur einem Ort. „Diese neuen Lebensstile bringen viele Chancen für den ländlichen Raum, da multilokal lebende Menschen viel Wissen und ihre Erfahrungen an ihren Orten einbringen können“ erläutert Regionalmanagerin Stefanie Moser das Phänomen Multilokalität. Der Regionalverein Inn-Salzach-Euregio widmet sich dem Thema Multilokalität in einem umfassenden regionalen Agenda 21 Impuls Mit den „StadtLandlern“, wie sich das regionale Netzwerk von Multilokalen in der Region nennt, wurden im vergangenen Jahr unter anderem Bedürfnisse und Herausforderungen dieses Lebensstils erarbeitet. Die Mehrörtlichkeit verbunden mit den Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung bringt beispielsweise ganz neue Formen von Arbeit mit sich – auch „New Work“ genannt. Der Sinn des Tuns und die Potenzialentfaltung gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Und es erwächst die Chance, mehr Menschen am Land zu halten oder zurückzubringen und so der Abwanderung entgegenzuwirken. Dafür braucht es aber auch entsprechend gestaltete Räume.

Eine mögliche Form sind CoWorking Spaces, also Plätze, die einerseits die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für optimales Arbeiten bieten und andererseits auch einen realen, sozialen Anschluss ermöglichen. Teamgefühl, Austausch, Verbindung, Abwechslung und mehr sind möglich und erwünscht.

Im Rahmen von zwei Agenda 21 ThemenLaboren zum Thema „mutlitlokalARBEITEN“ haben Multilokale über die Bedürfnisse und Anforderungen an CoWorking Spaces im städtischen und ländlichen Raum nachgedacht. Einer der beiden Workshops fand im derzeit entstehenden „Haus der Nachhaltigkeit“ des Vereins TRAFOS, im Herzen Rieds statt – ein potentieller Standort für einen derartigen CoWorking Space in der Region.

Die Regionalmanagerinnen laden herzlich zur multilokalARBEITEN“ Ergebnispräsentation am 6. März ab 18.30 Uhr im Techno-Z Ried/Innkreis ein, um neue Formen von Arbeits- und Lebensräumen kennen zu lernen und konkret für Gemeinden und Unternehmen im Innviertel weiterzudenken. „Einerseits kann so das Potential an fachlichem Know-How, zumindest temporär, für die Region verfügbar gemacht werden und andererseits können diese Räume eine optimale Nutzungsmöglichkeit für leere Flächen in den Ortszentren darstellen“ berichtet Regionalmanagerin Sandra Schwarz.

Der Regionalverein Inn-Salzach-Euregio widmet sich dem Thema Multilokalität in einem umfassenden regionalen Agenda 21 Impulsprojekt – weitere Informationen dazu à http://inn-salzach-euregio.at/multilokal

Lebensraum nachhaltig & lebenswert gestalten

Die Arbeit der Regionalmanagement OÖ GmbH zielt auf einen nachhaltigen Ausbau der Lebensqualität in der Region ab. Eine durchdachte Infrastruktur, genügend Arbeitsplätze und beste Ausbildungsmöglichkeiten sind ausschlaggebend für die Lebensqualität in der Region. Ebenso wichtig sind die sogenannten weichen Faktoren wie Freizeit- und Kulturangebote, Betreuungsangebote und ein gutes soziales Zusammenleben, welche beispielsweise auch im Rahmen von Agenda 21 Prozessen gezielt mit Bürgerbeteiligung erarbeitet und gefördert werden.

Wir bitten um Anmeldung bis 02.03.2020 unter https://post.rmooe.at/veranstaltungen/multilokal-arbeiten-ergebnispraesentation oder per Telefon 07722/ 65100-0

Einladung zum AGENDA 21 ThemenLabor ERGEBNISPRÄSENTATION (pdf)

 

 

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