Natur erleben am Unteren Inn

Im Rahmen eines INTERREG-Projektes wurden rund um das grenzübergreifende Naturium in Ering-Frauenstein sechs Naturium-Erlebnisstationen errichtet die fantastische Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt der Auen am Unteren Inn möglich machen.

Die Maßnahmen im INTERREG-Projekt „Grenzübergreifende Steuerungs- und Umweltbildungseinrichtung für die Schutzgebiete am Unteren Inn“ sind nach vier Jahren Projektlaufzeit abgeschlossen. Neben dem neuen Naturium am Inn mit dem Besucherzentrum im bayerischen Ering und der Ausstellung im Schloss Frauenstein auf innviertler Seite des Innkraftwerks wurden auch sechs Naturium-Erlebnisstationen sowie ein Unterstand, der Besuchergruppen ggf. vor Schlechtwetter schützen soll, errichtet. Das riesige Umgehungsgerinne beim Kraftwerk Ering-Frauenstein zieht viele Besucherinnen und Besucher in den Bann. Eine Erlebnisstation schärft den Blick auf das neue Fließgewässer mit Schotterbänken und wird künftig verschiedene Ausstellungen beherbergen. Weiter flussaufwärts auf bayerischer Seite kommt man zum Vogelbeobachtungsturm Eglsee, je nach Jahreszeit kann man hier die Vogelschwärme auf den Verlandungszonen und im Stausee beobachten. Natur pur erlebt man bei der Station „Auenlebensräume“, die die Verzahnung der verschiedenen Lebensräume in der Au sichtbar macht. Wechselt man auf die innviertler Seite kann man unweit des Schlosses Frauenstein bei der Station „Quellbach“ auf glasklares Wasser blicken, über das mit viel Glück ein Eisvogel auf Beutezug seine Kreise zieht. Abgestorbene Pflanzen und Bäume werden von verschiedenen Organismen abgebaut und so entsteht neuer Nährboden für junge Pflanzen. Diesen Kreislauf zeigt die Erlebnisstation „Totholz“ auf, der blaue Alpenbock-Käfer ist ein namhafter Vertreter der Lebewesen, die auf Totholz angewiesen sind. Die Ruhe des Auwaldes lässt sich auch gut bei der Erlebnisstation „Auengewässer“ erleben, auf klarem Wasser treiben elegante Schwimmpflanzen und am Ufer stehen sanft wiegende Gräser. Der Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit, weitere Informationen auf https://www.naturium-am-inn.eu/.

Weitere Informationen: brigitte.dieplinger@rmooe.at

 

 

Fotos©RMOÖ

Braunau, 21. Oktober 2021

 

 

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