Interreg Großprojekt Moore: Vorzeigebeispiel für grenzübergreifenden Naturschutz BY-AT
Im Juni wurde das Großprojekt Moore vom Begleitausschuss des Programms Interreg Bayern-Österreich 2021-2027 in Matrei genehmigt. Ziel des Projekts ist der Aufbau eines gemeinsamen Managementplans für den einzigartigen Moor- und Feuchgebietkomplex im Grenzraum zwischen Oberösterreich (Ibmer Moor), Salzburg (Bürmooser Moor, Weidmoos) und Bayern (Haarmoos). Leadpartner ist die LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal unter der Projektleitung von Angelika Wimmer (KEM Klimazukunft Oberinnviertel). Projektpartner sind die LEADER-Region Flachgau-Nord und der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V. Regionalmanagerin Jennifer Daferner vom Fachbereich für Grenzüberschreitende Zusammenarbeit unterstützt das Projekt bei der Antragstellung und Abwicklung.
Das Projekt zeichnet sich aus durch die intensive grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Partnern aus Naturschutz, Regionalentwicklung und Praxis und wird somit zu einem Vorzeigeprojekt für grenzübergreifenden, integrierten Naturschutz. Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen sollen künftig gemeinsam geplant, umgesetzt und bewertet werden, um die ökologische Qualität des zusammenhängenden Lebensraumkomplexes nachhaltig zu verbessern. Zu den wichtigsten Projektaktivitäten zählt die Erstellung eines gemeinsamen Pflege- und Aktionsplans sowie die Umsetzung gezielter Maßnahmen zur Verbesserung von Lebensräumen und Wasserhaushalt. Dadurch leistet das Projekt nicht nur einen wertvollen Beitrag zur Biodiversität und Lebensqualität vor Ort, sondern auch zum Erhalt der Moore als wichtige CO2– und Wasserspeicher in Mitteleuropa.
Das zweijährige Projekt umfasst ein Gesamtvolumen von rund 255.000 Euro. Davon werden rund 191.000 Euro aus Mitteln der Europäischen Union über das Programm Interreg Bayern–Österreich 2021–2027 kofinanziert.
Mehr zum Projekt:
Facebook
Moore verbinden – Mein Bezirk
Mehr zum Programm Interreg Bayern-Österreich 2021-2027:


