Stadtregionales Grün- und Freiraumkonzept im Fokus
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Offen gesagt – Rieder Stadtgespräche" in der Giesserei in Ried im Innkreis stand das neue interkommunale Grün- und Freiraumkonzept der Stadtregion Ried im Mittelpunkt eines offenen Austauschs mit der interessierten Öffentlichkeit. Zahlreiche Fragen aus dem Publikum machten deutlich, wie präsent Themen wie Flächennutzung, Klimawandel und Lebensqualität in der Region sind.
Zu Beginn des Abends wurden sowohl die Entstehung des Prozesses als auch die zentralen Inhalte des Grünraumkonzepts vorgestellt. Regionalmanagerin Eva Schaller erläuterte die stadtregionale Ausgangslage und den gemeinsamen Weg der beteiligten Gemeinden, Landschaftsplaner DI Dr. Alfred R. Benesch stellte die fachlichen Schwerpunkte des Konzepts vor. Aufbauend auf der stadtregionalen Strategie der Stadtregion Ried haben sich die Gemeinden Ried im Innkreis, Aurolzmünster und Neuhofen im Innkreis entschlossen, ein vertiefendes gemeinsames Grün- und Freiraumkonzept zu erarbeiten. Besonders Aurolzmünster und Neuhofen im Innkreis sind für Ried zentrale Partner, da Bäche, Grünzüge und Frischluftschneisen funktional eng miteinander verflochten sind und nicht an Gemeindegrenzen enden. Ziel des Konzepts ist es, Grün- und Freiräume über Gemeindegrenzen hinweg besser zu vernetzen und den wachsenden Anforderungen durch den Klimawandel gemeinsam zu begegnen. Der Prozess zeigte dabei deutlich, wie wichtig eine enge Abstimmung aller Beteiligten ist.
Im weiteren Verlauf des Abends standen die Inhalte des Konzepts sowie konkrete Fragestellungen aus dem Publikum im Fokus. Am Podium stellten sich Bürgermeister Bernhard Zwielehner, Regina Barth (Bauamt Ried), DI Dr. Alfred R. Benesch (land.schafft) und Eva Schaller (Regionalmanagement OÖ) den Fragen des Publikums. Diskutiert wurden unter anderem Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum, die Bedeutung von Naherholungsflächen sowie der Umgang mit stark versiegelten Flächen im Stadtgebiet. Deutlich wurde dabei, dass Grünräume nicht isoliert betrachtet werden können, sondern als verbindendes Element innerhalb der gesamten Stadtregion.
Das Regionalmanagement Oberösterreich unterstützte den Prozess von der inhaltlichen Abstimmung bis zur Koordination zwischen Gemeinden, Fachexpert*innen und Land Oberösterreich. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig interkommunale Zusammenarbeit und der Dialog mit der Bevölkerung für eine zukunftsorientierte Raum- und Regionsentwicklung sind.
Gefördert wurde die Konzepterstellung aus Mitteln des Landes OÖ.


