Virtueller Workshop mit Multilokalen in Ried

Die Stadtgemeinde Ried im Innkreis ist eine der beiden Modellgemeinden, die sich im Rahmen eines regionalen Agenda 21 Schwerpunkt- und Impulsprojekt intensiv mit dem Thema „Multilokalität“ auseinandersetzt. In einem nächsten wesentlichen Projektschritt rückt die Stadtgemeinde die Chancen und Herausforderungen dieses Lebensstils auf Gemeindeebene in den Fokus.

Am 30. April „trafen“ sich erstmals multilokale Riederinnen und Rieder – Personen die hier und anderswo daheim sind – zu einem gemeinsamen Austausch und Workshop. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wurde das Treffen als Video-Meeting organisiert. „Die virtuelle Kommunikation ist für Menschen die viel unterwegs sind alltäglich, somit mussten wir nicht lange überlegen, ob der Workshop stattfinden kann.“ so die verantwortliche Regionalmanagerin Stefanie Moser. In einer ersten Kleingruppenarbeit wurden Fragestellungen wie „Was zieht dich immer wieder zurück nach Ried?“ und „Was würde dir dein Leben in Ried als Multilokal lebender Mensch bereichern?“ diskutiert. Mobilität, Andockstellen und (alternative) Ausgehszene wurde als wesentlich zu bearbeitende Schwerpunktthemen für die Multilokalen in Ried identifiziert, vertieft bearbeitet und erste Projektansatzpunkte ausgelotet. In Abstimmung mit der Stadt Ried soll in einem zweiten Workshop gemeinsam an der Themenvertiefung zur Projektrealisierung weitergearbeitet werden und so der Boden für Multilokalität in der Stadt Ried aufbereitet werden.

Die Resonanz auf das Thema „Multilokalität“ und das Workshopangebot war bei den multilokalen Riederinnen und Riedern, die vermehrt nach (temporären) Andockmöglichkeiten in der Region suchen, überaus positiv. Durch den Aufbau dieser Andockstellen kann auch das know-how und Engagement dieser Menschen für die Stadt und Region verfügbar gemacht werden.

Weitere Informationen: sandra.schwarz@rmooe.at und stefanie.moser@rmooe.at

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