EUREGIOs - Ausbau der Zusammenarbeit

Die EUREGIOs im niederbayerisch-oberösterreichischen Grenzraum planen ihre Zusammenarbeit auszubauen

Auf Einladung des Vorsitzenden der EUREGIO Bayerischer Wald-Böhmerwald-Unterer Inn, Landrat Sebastian Gruber, reisten Anfang Februar die EUREGIO-Vorsitzenden Bgm. Albert Ortig und Gabriele Lackner-Strauß zu einer Arbeitssitzung nach Freyung. Um von der Struktur- und Regionalpolitik der EU nach 2020 in den europäischen Grenzräumen so gut wie möglich zu profitieren, müssen noch in diesem Jahr einige wichtige Weichenstellungen eingeleitet und vorgenommen werden. Es soll in Zukunft mehr Spielraum für die Regionen geben, allerdings dürfte auch ein größeres Maß an Engagement der Regionen selbst verlangt werden. Mag. Markus Gneiß, Verwaltungsbehörde des Programms INTERREG Österreich-Bayern, informierte die Vorsitzenden über die neuesten Planungen und führte aus, dass die EUREGIOs in der neuen Strukturförderperiode 2021-2027 eine bedeutendere Rolle spielen können. Gerade im politischen EU-Ziel eines bürgernäheren Europas durch die Förderung einer nachhaltigen und integrierten ländlichen Entwicklung und der Förderung lokaler Initiativen sieht Gneiß besondere Chancen für den bayerisch-österreichischen Grenzraum. Albert Ortig, Vorsitzender der Inn-Salzach-EUREGIO, sicherte zu, dass sich die EUREGIO auch in den kommenden Jahren intensiv an der Weiterentwicklung eines dynamischen Kooperationsraums Niederbayern-Oberösterreich beteiligen wird. Die drei EUREGIO-Geschäftsstellen in Freyung, Freistadt und Braunau werden einen Vorschlag erarbeiten, auf welcher strategischen Basis die Grenzregion am besten ihre Entwicklungschancen nutzen kann. Die EUREGIOs werden sich für die neue Förderperiode 2021-2027 bestmöglich aufstellen, zeigten sich die EUREGIO-Vorsitzenden überzeugt.

Weitere Informationen: brigitte.dieplinger@rmooe.at

Foto: LRA Freyung-Grafenau

 

 

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