Stadtregion Ried: Fahrplan für die Zukunft nimmt Konturen an

Die Gemeinden Ried, Aurolzmünster, Hohenzell, Mehrnbach, Neuhofen und Tumeltsham arbeiten seit Oktober 2017 intensiv an der Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Stadtregion. Nun wurde ein erster Zwischenstand präsentiert und diskutiert. Rund 70 interessierte Kommunalpolitikerinnen und -politiker der Stadtregion trafen einander kürzlich in der Marktgemeinde Aurolzmünster zur Gemeinderätekonferenz. Dort wurden die bislang erfolgten Arbeiten und Ergebnisse der Stadt-Umlandkooperation Ried präsentiert und diskutiert. So etwa der Punkt der koordinierten Raumordnung innerhalb der Stadtregion.

Das entsprechende Planungsinstrumentarium – das räumliche Leitbild – liegt nun als Erstentwurf vor und bildet die Grundlage für eine abgestimmte, qualitätsvolle Siedlungsentwicklung, eine interkommunal koordinierte gewerbliche Entwicklung und die Erhaltung und Pflege von stadtregional bedeutsamen Grün- und Freiräumen.
Themen waren bei der Konferenz auch die Umsetzungsschwerpunkte Alltagsradverkehr und Naherholung, zu denen es im Vorfeld mehrere Treffen von Fokusgruppen sowie Lokalaugenscheine gegeben hatte. Dabei wurden unter anderem Mängel im Radroutennetz identifiziert, ein Zielnetz mit den wichtigsten Radverbindungen sowie ein Naherholungskonzept entwickelt. Nun gilt es jene Projekte zu konkretisieren, die eine möglichst rasche Umsetzung im Rahmen des EU-Programms EFRE-IWB (Investitionen in Wachstum und Beschäftigung) ermöglichen. 
Die Stadtregionale Strategie und das räumliche Leitbild sollen im Herbst 2018 nach Abstimmung in den jeweiligen Gemeinden im Stadtregionalem Forum beschlossen werden, danach geht es an die schrittweise Umsetzung der definierten Maßnahmen.

Weitere Informationen: sandra.schwarz@rmooe.at

 

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