NACH agenda.SimplyWomen ist VOR OnlyTogether
10 „Schwimmregeln“ für gemeinsames Gestalten in Gemeinden und Regionen
Der Prozess agenda.SimplyWomen hat gezeigt bzw. bestätigt, dass gemeinsames Gestalten und Gleichberechtigung keine reine Frauenbewegung sein kann. Es geht nur gemeinsam, simplyTogether. Das Kernteam will Männer explizit einladen und motivieren, mitzumachen. Wie kann das gelingen?
ZUKUNFT BRAUCHT ALLE. Unter diesem Motto stehen die 10 „Schwimmregeln“ regeln für gemeinsames Gestalten in Gemeinden und Regionen (verlinken). Diese 10 Handlungsempfehlungen aus der Region Innviertel-Hausruck sollen lokale & regionale Entscheidungsträger:innen unterstützen, Frauen für Gemeinderäte, Gremien, Vereinsvorstände und Projektteams zu gewinnen. Das Ziel: geschlechtergerechte und -repräsentative Gestaltung unseres Lebensraums, wie auch gemeinsame Verantwortung für unsere Zukunft.
Vor allem der regionale Frauen.Rat betonte, dass Gleichstellung im Alltag beginnt. Was in den Familien passiert, prägt das Bild unserer Gesellschaft. Frauen wollen Verantwortung teilen, nicht allein tragen. Chancengleichheit braucht Bildung, Vorbilder und Bewusstsein. Und gelingt nur gemeinsam mit Männern. Frauenförderung heißt nicht Männer ausschließen, sondern Potentiale gemeinsam besser nutzen. Es braucht Frauen, die Frauen stärken, und Männer, die Frauen an Bord holen und unterstützen.
Immer noch traditionelle Rollenbilder prägen unsere Entscheidungen und unser Engagement. Welche Rollenbilder gemeinsames Gestalten ermöglichen, wurde am 17.03. bei der Veranstaltung ZUKUNFT BRAUCHT ALLE gemeinsam mit Landespolitik, Projektpartnern und drei Frauen.Rätinnen diskutiert. Alle sehen gleichverteilte Verantwortung und Gestaltung als wesentliches Zukunftsthema und befürworten weitere Aktivitäten, Projekte, Vertiefung und Verbreitung in der Region und auch über die Regionsgrenzen hinaus.
Aktuell arbeitet das Kernteam an einem Beitrag bei der 6. Internationalen Frauentagung, die 2027 in Wien stattfindet. Dort wird agenda.SimplyWomen als Modellbeispiel für ein Öffnen des Themas auch in anderen Regionen oder Gemeinden vorgestellt. Außerdem soll darüber gesprochen werden, was es braucht, um das Thema zu verankern und salonfähig zu machen. Wie der Weg von SimplyWomen zu OnlyTogether gelingt. Es soll normal sein, dass Gemeinderäte 50:50 mit Frauen und Männern besetzt sind. Es soll normal sein, dass auch Männer Carearbeit übernehmen. Es soll normal sein, dass Verkehrswege auch in der Nacht für Frauen sicher sind. Um nur ein paar Beispiele zu nennen und Bilder der Zukunft zu zeichnen.
Und bis dahin brauchen wir Frauen.Räte und Formate, die Frauen stärken, befähigen und ermutigen, Verantwortung zu übernehmen.
Umeå macht(e) es vor. Sie integriert seit Jahrzenten Gleichberechtigung in die kommunale Politik, den Alltag und in die Stadtplanung. Das Kernteam will sich das ansehen, plant eine ERASMUS-Exkursion in die feministische Welthauptstadt. Die Reise nach Umeå soll Inspiration bringen, vor allem aber neue Impulse für unsere Gemeinden und Regionen.
Gleichverteilte gemeinsame Verantwortung lebt vom Mitmachen. Deshalb lädt das Kernteam Frauen und Männer gleichermaßen ein, sich einzubringen, Ideen zu teilen und neue Projekte anzustoßen. Ob in der Gemeinde, im Verein, im Beruf oder im Alltag: Jede Initiative, die Beteiligung stärkt und Chancengleichheit fördert, ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer lebenswerten Zukunft für alle.
Wer Teil des Kernteams werden möchte, sich einem Projekt annehmen/anschließen möchte oder eine Projektidee für gemeinsames Gestalten in Gemeinde oder Region hat, ist herzlich eingeladen, sich zu melden. Denn eines hat agenda.SimplyWomen gezeigt: ZUKUNFT BRAUCHT ALLE. Und sie entsteht dort, wo Menschen gemeinsam den ersten Schritt machen.
Ansprechpartner*in:
Innviertel-Hausruck: Christina Kasbauer
Vöcklabruck-Gmunden & Wels-Eferding: Magdalena Schneiderbauer

Bleib auf dem Laufenden: https://www.instagram.com/inn_salzach_euregio/





