Projektabschluss: Multilokalität bereichert die Region Innviertel-Hausruck

Jedes Ende ist ein neuer Anfang…

… ganz in diesem Sinne bewegt sich auch das Agenda 21 Schwerpunkt und Impulsprojekt der Inn-Salzach-Euregio auf der Zielgeraden.

So herausfordernd sich der Zugang zu diesem komplexen und vielschichtigen Lebensstil zu Beginn darstellte, so spannend und vielfältig sind nun die Ergebnisse:

Am Beginn des Projekts stand die intensive Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen und Potentialen der Multilokalen für Gemeinden und Regionen. Insbesondere vier Handlungsfelder standen und stehen im Fokus: „multilokalVERBINDEN, multilokalARBEITEN, multilokalANDOCKEN und multilokalesALLTAGSLEBEN. Daraus wurden „personas des multilokalen Lebenstils“ in den unterschiedlichen Lebensphasen (junge Erwachsene, Rush Hour und 2. Aufbruch) und den verschiedenen Motivlagen (Ausbildung/Beruf – Beziehung – Freizeit) abgeleitet. Sie zeigen praxisnah und eingängig die Vielfalt des multilokalen Lebens auf.

In den beiden Pilotgemeinden – Ried und Taiskirchen im Innkreis – wurden neben Bedürfnissen und Potenzialen, auch wertvolle Erkenntnisse hinsichtlich Kontaktaufnahme mit der Zielgruppe gesammelt. Die Erfahrungen aus den Pilotgemeinden und dem Netzwerk münden nun in einem Druckwerk mit dem Namen „Denkwerkzeug Multilokalität – ein Kompass für Gemeinden und Regionen“. Es ist als „Workbook“ konzipiert und soll das interessierten Gemeinden und Regionen künftig konkretes Arbeitsmaterial und Methoden bieten, um sich diesem spannenden Lebensstil zu nähern und die Menschen dahinter proaktiv ansprechen zu können.

 

„StadtLandler“ als Andockstelle für und von Multilokalen in der Region

Insbesondere die Bemühungen um den Netzwerkaufbau von und für Multilokale in der Region waren und sind nachhaltig erfolgreich. Aus interessierten Einzelpersonen sind im Laufe der vergangenen Monate die „StadtLandler“ als Netzwerk hervorgegangen. Motivierte InnviertlerInnen und Innviertler, die voller Begeisterung und Elan das Thema weitertragen und künftig als „Andockstelle“ für Multilokale in und aus der Region und darüber hinaus fungieren wollen. Mit dem Aufbau einer Plattform ab nächsten Jahr und unterschiedlichen Aktivitäten zur Gestaltung und Verbindung von Stadt und Land wollen die StadtLander so richtig in’s tun kommen. Zudem konnten sie bereits für Projektideen wie die Landprobe als wesentliche Andockstelle in der Region fungieren.

 

 

„StadtLandler“ meets „get the most“

Nicht nur in der Region Innviertel-Hausruck auch im Mostviertel wird eifrig an dem Thema „Verbindung halten“ gearbeitet. Unter dem Motto „get the MOST“ wurde auch dort in den vergangene drei Jahren intensiv daran getüftelt wie dauerhaft der Kontakt zu multilokalen Mostviertlern gestaltet werden kann. Leider musste die geplante Exkursion der StandLandler ins Mostviertel am 5. Dezember aufgrund der derzeitigen Covid 19 Situation ins Frühjahr 2021 verschoben werden. Aber ganz im Sinne der Multilokalität haben sie sich auch diesmal von keinen räumlichen Distanzen aufhalten lassen und ein erstes „Treffen“ virtuell arrangiert. Bei der spannenden Diskussion wurden Erfahrungen mit der Zielgruppe „Multilokale“, aber auch Stolpersteine und wertvolle Tipps zum Thema ausgetauscht und ein nächstes Treffen – dann aber wirklich persönlich – vereinbart.

 

Foto©RMOÖ

Hier geht's zur Abschlusspräsentation "Mulitlokalität als Chance für die Region Innviertel-Hausruck"

Weitere Informationen: stefanie.moser@rmooe.at und sandra.schwarz@rmooe.at

 

 

 

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