„StadtLandler“ - eine Veranstaltung der anderen Art

"Alles begann mit viel Chaos in den Vorbereitungen und endete in einer Veranstaltung mit Wohnzimmercharakter", so unser Fazit zur Impulsveranstaltung „StadtLandler – heute da und morgen dort“ am 4. November 2019 in Meggenhofen.

Videobridge – Informations- und Know-how-Transfer – Videopremiere

Es war ein erster Versuch und dennoch für uns ein besonderes Highlight – die Live-Schaltung unserer Veranstaltung nach Wien ins cocoquadrat. Damit haben wir jenen StadtLandlern, die aufgrund ihrer Multilokalität an diesem Tag in Meggenhofen nicht „real“ anwesend sein konnten, die Teilnahme an der Veranstaltung virtuell ermöglicht. Bestärkt bei unseren Vorhaben eines „neuen“ Veranstaltungsformats hat uns auch Franz Nahrada - der Teilnehmer in Wien war und sich seit über 30 Jahren intensiv mit der Vernetzung von Menschen mittels moderner Kommunikationstechnologien z.B. Videobridges Formate wie „DorfUni“ und „global village“ beschäftigt. Sein Beitrag zu diesen Themen wurde nach Meggenhofen live übertragen.

Viel Information zum Thema „Multilokalität“ erhielten die TeilnehmerInnen der Veranstaltung durch Günther Humer - Oö. Zukunftsakademie und Johannes Brandl - SPES Zukunftsakademie. Während Günther Humer Einblick in den Trendreport „Leben an mehreren Orten – Multilokalität als Chance für Stadt und Land“ und Antworten auf die Fragen Was bedeutet Multilokalität?, Wie viele leben multilokal? und Was denken multilokal Lebende? gab, referierte Johannes Brandl über seine Projekterfahrungen aus dem gemeindeübergreifenden AGENDA 21 Themennetzwerk aus Steyr-Kirchdorf und zeigte Maßnahmen für Gemeinden, die sich proaktiv diesen Lebensstil stellen. Beide Vorträge ergänzten sich hervorragend und ließen keine Fragen rund um das Thema offen.

Premiere feierte auch unser heißersehntes StadtLandler - Projektvideo (https://youtu.be/yHlQIM-f2fk), das für viele “Aha-Momente!" sorgte. Drei „StadtLandler“ geben dabei Einblick in ihre Multilokalität und Lebensweise. Damit wurde ein weiterer Schritt zur Bewusstseinsbildung für das Thema im Rahmen unseres Projektes gesetzt.

Mit unserem Programmpunkt „Stimmen zum Thema“ endete unsere Veranstaltung in einer Diskussion mit unseren Fachreferenten, zwei multilokal lebenden Personen aus der Region Steyr-Kirchdorf und Innviertel-Hausruck und uns als Projektverantwortlichen, die anschließend in weitere nette Gesprächen mündete.

 

 

 

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