Euregio-Projektefonds 2020 – Landprobe

Katharina Spanlang und Magdalena Hubauer sind in der Region Innviertel-Hauruck aufgewachsen und zum Studieren und Arbeiten nach Wien gezogen. Im Rahmen ihres Masters „Social Design – arts as urban innovation“ haben sie sich mit der Thematik Ländlichkeit, ländliche Entwicklungen und der für sie persönlichen Frage „Wie könnten wir gut zurück auf’s Land ziehen?“ beschäftigt. „Wir haben für uns festgestellt, dass dieses Thema durch eine theoretische Abhandlung nicht geklärt werden kann und Mut zum Ausprobieren und Erfahrungen sammeln braucht. Somit haben wir Landprobe ins Leben gerufen und wollen Leute, die sich eine ähnliche Frage stellen, herzlich dazu einladen!

Das Projekt Landprobe bietet die Möglichkeit, das Landleben einfach einmal auszuprobieren! Im Zuge einer Probenwoche im September 2020 wird der Fokus bewusst auf das Ankommen in einer ländlichen Region gelegt. Während der Probewoche lernen interessierte StädterInnen („LandschwärmerInnen“), die sich vorab für die Landprobe bewerben, Menschen und Andockpunkte kennen. Sie reden, arbeiten und leben mit den BewohnerInnen der Gemeinde und erleben das Landleben, statt nur darüber nachzudenken.

Die AGENDA21- und Modellgemeinde im Projekt „Multilokalität“ – Taiskirchen – ist die erste Landproben-Gemeinde in der Region.

Die Erfahrungen, die während des Projekts gesammelt werden, sollen nicht nur für die Gemeinde Taiskirchen und den TeilnehmerInnen, sondern auch für andere Gemeinden in der Region spannend und lehrreich sein.

Für das Projekt wurde von der Inn-Salzach EUREGIO eine Förderung von € 4.000,- bewilligt.

Nähre Informationen zum Projekt: https://landprobe.net/

 

Foto©landprobe

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